MCP-Server für KI-Agenten
Mit dem MCP-Server von easycompliance prüfen KI-Assistenten wie Claude Geschäftspartner direkt gegen Sanktions- und PEP-Listen und pflegen Ihr tägliches Monitoring – über den offenen Standard Model Context Protocol.
Das Model Context Protocol (MCP) ist der offene Standard, über den KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT-Agenten oder IDE-Assistenten externe Werkzeuge aufrufen. Mit dem MCP-Server mcp-easycompliance erhält Ihr KI-Agent die Sanktionslisten- und PEP-Prüfung von easycompliance als Werkzeugkasten: Er prüft Namen auf Zuruf, fragt den Datenstand ab und pflegt Ihre tägliche Listenprüfung – kontrolliert über klar abgegrenzte Werkzeuge statt freier API-Zugriffe. Technisch ist der MCP-Server ein reiner Aufsatz auf die REST-API: Er benötigt denselben API-Zugang samt API-Key, den Sie vom Kundenservice erhalten.
Was Ihr KI-Agent mit easycompliance kann
Der MCP-Server stellt sechs Werkzeuge bereit. Lese- und Schreib-Werkzeuge sind strikt getrennt und per MCP-Annotation gekennzeichnet – so kann Ihr MCP-Client für schreibende Aufrufe eine Bestätigung verlangen:
| Werkzeug | Funktion | Art |
|---|---|---|
check_sanctions_list | Einzelprüfung eines Namens gegen die EU-/US-/HADDEX-Sanktionslisten | lesend |
check_pep_list | Einzelprüfung eines Namens gegen die PEP-Liste (politisch exponierte Personen) | lesend |
get_hits_last_24h | Treffer der täglichen Listenprüfung aus den letzten 24 Stunden abrufen | lesend |
get_list_status | Datum der letzten Listenaktualisierung abfragen | lesend |
check_and_add_to_monitoring | Namen prüfen und in die tägliche Listenprüfung (Monitoring) aufnehmen | schreibend |
remove_from_monitoring | Eintrag per Name oder Referenz aus der täglichen Listenprüfung entfernen | schreibend |
Prüfergebnisse kommen immer strukturiert zurück: hit (Treffer ja/nein), hitCount und die vollständigen Trefferdaten inklusive prozentualer Übereinstimmung. Ein leeres Ergebnis (HTTP-Status 204 der API) wird sauber als „kein Treffer" gemeldet – und eine unvollständige Antwort niemals stillschweigend als sauber gewertet.
Compliance by Design: Treffer bleiben Treffer
Sanktionslistenprüfung verträgt keine kreative Nacherzählung durch ein Sprachmodell. Der MCP-Server begegnet dem auf zwei Ebenen: Erstens sind die Ergebnisse maschinenlesbar strukturiert, sodass nichts interpretiert werden muss. Zweitens verpflichten die Werkzeug-Beschreibungen das aufrufende KI-Modell ausdrücklich, Treffer niemals abzuschwächen, zu filtern oder wegzulassen – bei einem Treffer gehört die fachliche Bewertung in den Kundenbereich von easycompliance (kunde.easycompliance.de, Monitoring → Treffer). Jeder ausgeführte Werkzeug-Aufruf ist zugleich eine reguläre API-Anfrage: Durchgeführte Prüfungen, Datenstand- und Treffer-Abfragen sowie ausgeführte Monitoring-Änderungen werden im API-Log Ihres Kundenbereichs protokolliert und zählen in das API-Kontingent Ihres Tarifs – Ihr Nachweis über durchgeführte Prüfungen entsteht damit automatisch. Nicht protokolliert werden abgewiesene Anfragen (etwa mit ungültigem API-Key) und Löschversuche ohne passenden Monitoring-Eintrag.
Voraussetzungen
Sie müssen Kunde sein (Tarife im Überblick, kostenfrei testen) und benötigen den API-Zugang, der als kostenpflichtiger Zusatz zum Tarif gebucht wird (API-Tarife). Den API-Key erhalten Sie vom Kundenservice. Für die lokale Nutzung braucht Ihr Rechner Node.js ab Version 20 – der MCP-Server selbst wird beim ersten Start automatisch von npm geladen.
Einrichtung in Ihrem KI-Client
Der API-Key wird dem Server ausschließlich als Umgebungsvariable EC_API_KEY übergeben; der MCP-Server selbst schreibt ihn nie in Dateien und protokolliert ihn nicht. Beachten Sie aber: In der Konfigurationsdatei Ihres KI-Clients (z. B. claude_desktop_config.json) liegt der eingetragene Key lokal gespeichert – schützen Sie diese Datei wie ein Passwort und nutzen Sie, wo Ihr Client es anbietet, Umgebungsvariablen oder eine Secret-Verwaltung. Nutzt Ihr Konto kundenindividuelle API-URLs, lassen sich diese über die optionalen Variablen EC_SANCTIONS_URL und EC_PEP_URL setzen; andernfalls gelten die öffentlichen Endpunkte automatisch.
Claude Desktop
Tragen Sie den Server in der Datei claude_desktop_config.json ein (Einstellungen → Entwickler → Konfiguration bearbeiten):
{
"mcpServers": {
"easycompliance": {
"command": "npx",
"args": ["-y", "mcp-easycompliance"],
"env": {
"EC_API_KEY": "IHR-API-KEY"
}
}
}
}
Claude Code
Ein einziger Befehl im Terminal genügt:
claude mcp add easycompliance --env EC_API_KEY=IHR-API-KEY -- npx -y mcp-easycompliance
Cursor und weitere MCP-Clients
Cursor nutzt dieselbe JSON-Struktur wie Claude Desktop (Datei ~/.cursor/mcp.json bzw. .cursor/mcp.json im Projekt). Jeder andere MCP-Client mit STDIO-Transport startet den Server über das Kommando npx -y mcp-easycompliance mit gesetzter Umgebungsvariable EC_API_KEY. Die vollständige Werkzeug-Referenz steht im GitHub-Repository des Pakets (veröffentlicht auf npm).
ChatGPT und OpenAI-Agenten
ChatGPT bindet MCP-Server – anders als Claude Desktop – nicht lokal ein, sondern als Remote-Connector (verwaltet in ChatGPT unter Einstellungen → Apps & Connectors; in Business- und Enterprise-Konten schaltet der Administrator Connectors für das Team frei). Der Remote-Endpunkt von easycompliance lässt sich dort direkt hinterlegen – so füllen Sie das Connector-Formular aus:
- Name: frei wählbar, z. B.
easycompliance - Typ: Streamable HTTP
- URL:
https://www.easycompliance.de/mcp.api - Bearer-Token: leer lassen (wird nicht benötigt)
- Header: einen Header mit dem Namen
X-API-Keyund Ihrem API-Key als Wert hinzufügen
Nach dem Speichern stehen die sechs Werkzeuge direkt in ChatGPT bereit – die Anbindung ist mit der ChatGPT-App erfolgreich getestet. Bei Fragen hilft der Kundenservice.
Für selbst entwickelte Agenten mit OpenAI-Modellen gilt: Das OpenAI Agents SDK und die Codex CLI unterstützen den STDIO-Transport und starten das npm-Paket direkt wie oben beschrieben (npx -y mcp-easycompliance); die OpenAI Responses API bindet Remote-MCP-Server mit frei konfigurierbaren Headern ein und nutzt den Endpunkt mit dem Header X-API-Key.
Remote-Endpunkt: Nutzung ohne lokale Installation
Der MCP-Server steht zusätzlich als Remote-Endpunkt unter https://www.easycompliance.de/mcp.api bereit (Streamable-HTTP-Transport des MCP-Standards, identischer Werkzeugumfang wie das npm-Paket) – für Teams, die keine lokale Node.js-Installation pflegen wollen. Nutzbar ist der Endpunkt von allen Clients, die eigene HTTP-Header senden können – darunter ChatGPT als Remote-Connector (Einrichtung siehe oben), MCP-SDK-Clients, Agent-Frameworks und die OpenAI Responses API. Die Authentifizierung übernimmt der HTTP-Header X-API-Key: Ihr Client sendet den Key je Anfrage mit, der Endpunkt reicht ihn 1:1 an die REST-API durch und speichert ihn nicht – es gibt dort weder Konten noch Sitzungen, und Namen oder Prüfdaten werden nicht protokolliert. Fragen zur Anbindung beantwortet der Kundenservice. Die Einbindung sieht z. B. in Claude Code so aus:
claude mcp add --transport http easycompliance \
https://www.easycompliance.de/mcp.api --header "X-API-Key: IHR-API-KEY"
MCP-Server oder direkt die REST-API?
Beide Wege nutzen denselben API-Zugang. Die REST-API ist der richtige Weg, wenn Ihre eigene Software (ERP, Onlineshop, CRM) Prüfungen fest einprogrammiert auslöst – auch Workflow-Tools wie n8n binden sie direkt an. Der MCP-Server ist der richtige Weg, wenn ein KI-Agent die Prüfung situativ als Werkzeug nutzen soll: Er bringt Werkzeug-Definitionen, strukturierte Ergebnisse, Eingabe-Validierung und die Compliance-Vorgaben für das Modell fertig mit, sodass Sie keine API-Aufrufe selbst konstruieren.
Häufige Fragen zum MCP-Server
Verlässlichkeit in Zahlen
Kundenzufriedenheit: laufende interne Kundenbefragungen und Qualitätssicherung – seit 2012, auf Basis von über 3.000 Kunden.