Demokratische Republik Kongo: Sanktionen und Länderrisiko
Für die Demokratische Republik Kongo weist der easycompliance Länderrisiko-Indikator (eLI) 70 von 100 Punkten aus – Risikoklasse „sehr hoch“, Rang 6 von 250 Ländern. Maßgeblich sind 680 aktive Sanktionslisten-Einträge, ein EU-Waffenembargo, die Graue Liste der FATF und die EU-Liste der Hochrisiko-Drittländer. Allein in den letzten 12 Monaten kamen 56 Listungen hinzu – Geschäftspartner mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo müssen deshalb laufend geprüft werden.
Rang 6 von 250 Ländern · Stand 27.10.2026
Sanktionslage mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo
Mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo stehen 680 aktive Einträge auf den Sanktionslisten der EU, der USA und weiterer Staaten – 500 Personen und 180 Organisationen. 3 Sanktionsprogramme richten sich ausdrücklich gegen die Demokratische Republik Kongo (COD, DRCONGO, KON); die übrigen Einträge stammen aus thematischen Programmen, etwa zu Terrorismus oder Proliferation. In den letzten 12 Monaten kamen 56 Einträge hinzu; die Maßnahmen wurden 4-mal durch Verordnungen oder Verordnungsänderungen angepasst. Unsere PEP-Datenbank enthält 3.381 Datensätze politisch exponierter Personen mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo.
Warum Geschäftspartner mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo laufend geprüft werden müssen
Eine Prüfung beim Vertragsabschluss genügt nicht. Die Sanktionslisten ändern sich laufend, und jede Änderung kann einen Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitenden betreffen, der gestern noch unauffällig war.
- Listungen wirken sofort. EU-Sanktionsverordnungen gelten unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Neue Listungen treten in der Regel am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft – ohne Übergangsfrist und auch für laufende Geschäftsbeziehungen.
- Ab dann gilt das Bereitstellungsverbot. Gelisteten Personen und Organisationen dürfen weder unmittelbar noch mittelbar Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden – keine Zahlung, keine Lieferung, auch nicht aus einem bestehenden Vertrag.
- Verstöße sind strafbar. Wer gegen das Bereitstellungsverbot verstößt, macht sich nach § 18 AWG strafbar; in besonders schweren Fällen drohen Freiheitsstrafen bis zu 15 Jahren.
- Auch Einstufungen ändern sich. Die FATF aktualisiert ihre Listen dreimal im Jahr (Februar, Juni, Oktober), die EU passt ihre Hochrisikoliste per Delegierter Verordnung an.
PEP-Prüfung: Ämter wechseln laufend
Für Verpflichtete nach § 2 GwG gehört die Abklärung, ob Vertragspartner oder wirtschaftlich Berechtigte politisch exponierte Personen sind, zu den allgemeinen Sorgfaltspflichten (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 GwG) – ebenso die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 GwG). Weil die EU die Demokratische Republik Kongo als Drittland mit hohem Geldwäscherisiko führt, gelten zusätzlich verstärkte Sorgfaltspflichten nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 GwG. Der PEP-Status entsteht und endet durch Wahlen, Ernennungen und Rücktritte: In den letzten 90 Tagen kamen 669 PEP-Datensätze mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo neu hinzu oder erhielten geänderte Namensangaben.
So geht es automatisch: easycompliance prüft Ihren gesamten Datenbestand täglich gegen die aktuellen Sanktions- und PEP-Listen und meldet Treffer per E-Mail. Sanktionslistenprüfung · PEP-Prüfung · Kostenlos testen
Sanktionsprogramme mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo
Mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo stehen 680 aktive Einträge auf den Sanktionslisten der EU, der USA und weiterer Staaten – 500 Personen und 180 Organisationen (EU 89, USA 145, HADDEX 446). 3 Programme richten sich ausdrücklich gegen die Demokratische Republik Kongo, darunter COD, DRCONGO, KON; die übrigen sind thematisch, etwa zu Terrorismus oder Proliferation, und erfassen Personen und Organisationen mit Staatsangehörigkeit oder Sitz im Land. Die vollständige Tabelle steht unter Listungen & Daten.
Listungen und Daten im Detail
Die Tabellen sind durchsuchbar und sortierbar. Namen sind wie auf unserer Übersicht aller Sanktionslisten maskiert; den vollständigen Abgleich übernimmt die Sanktionslistenprüfung bzw. die PEP-Prüfung.
Alle Programme mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo
| Code | Programm | Herausgeber | Einträge | Neu (12 M.) |
|---|---|---|---|---|
DRCONGO Länderprogramm | Democratic Republic of the Congo Sanctions Regulations, 31 C.F.R. 547 | USA | 98 | 14 |
KON Länderprogramm | EU-Demokratische Republik KongoDie Europäische Union hat dieses Programm mit der Verordnung (EG) Nr. 1183/2005 erlassen. Es sieht restriktive Maßnahmen wie das Einfrieren von Geldern gegen Personen und Organisationen im Zusammenhang mit der Lage in der Demokratischen Republik Kongo vor. | EU | 89 | 3 |
SEC | CH-Swiss SECO (State Secretariat for Economic Affairs) | Schweiz | 62 | 8 |
HMT | UK-United Kingdom HMT (Her Majesty's Treasury) | Vereinigtes Königreich | 56 | 11 |
UNS | UN-United Nations Security Council Consolidated List | Vereinte Nationen | 48 | 9 |
AUS | AU-Australia DFAT (Department of Foreign Affairs and Trade) | Australien | 43 | 10 |
GLOMAG | Global Magnitsky Sanctions EO 13818 | USA | 30 | 0 |
SDGT | Specially Designated Global Terrorist | USA | 13 | 0 |
DPRK4 | North Korea Sanctions Regulations (E.O.13810)Von den USA erlassene und vom OFAC verwaltete zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea nach E.O. 13810. Sie sollen verhindern, dass Nordkorea seine Programme für Massenvernichtungswaffen und ballistische Raketen finanzieren kann, und führen neue Kriterien für Listungen ein. | USA | 3 | 0 |
CAR | EU-Central African RepublicDas EU-Programm beruht auf der Verordnung (EU) Nr. 224/2014 des Rates. Es sieht restriktive Maßnahmen gegen Personen und Organisationen vor, die Frieden, Stabilität oder Sicherheit in der Zentralafrikanischen Republik untergraben. | EU | 2 | 0 |
NKO | EU-Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea)Restriktive Maßnahmen des Rates der EU gegen die Demokratische Volksrepublik Korea. Sie setzen Maßnahmen der Vereinten Nationen um, ergänzen diese durch eigene EU-Maßnahmen und richten sich gegen die Nuklear- und ballistischen Raketenprogramme des Landes sowie gegen daran beteiligte Personen und Organisationen. | EU | 2 | 0 |
FTO | Foreign Terrorist Organizations Sanctions Regulations, 31 C.F.R. part 597 | USA | 1 | 0 |
SDNTK | Specially Designated Narcotics Traffickers (Kingpin Act) | USA | 1 | 0 |
SOUTH SUDAN | South Sudan Sanctions Regulations, 31 C.F.R. part 558; Executive Order 13664Die USA haben dieses Programm 2014 eingeführt, das OFAC setzt es um. Es sieht gezielte Sanktionen gegen bestimmte Personen und Organisationen vor, die den Frieden, die Sicherheit oder die Stabilität des Südsudan und der umliegenden Region gefährden. | USA | 1 | 0 |
TAL | EU-ISIL (Da'esh) und Al-Qaida-Netzwerk (früher auch: Taliban/Osama bin Laden) | EU | 1 | 1 |
Neueste Listungen mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo
| Datum | Liste / Programm | Typ | Name |
|---|---|---|---|
| 18.08.2026 | CHSECO - ISIL-ALQAIDA | Person | H***** |
| 24.07.2026 | UKHMT | Person | N***** C******** |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Organisation | T********* |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Organisation | A******* F***** C**** |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Person | G****** K****** |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Person | J*** I**** N***** |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Person | C****** S******* |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Person | M******* L***** |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Person | S******** U********* |
| 23.07.2026 | AUDFAT | Person | C******** N***** Y****** |
| 22.07.2026 | EG-VO Nr.1880/2026-A01 | Organisation | T********* |
| 22.07.2026 | EG-VO Nr.1880/2026-A01 | Person | L* K*** |
| 22.07.2026 | EG-VO Nr.1880/2026-A01 | Person | G****** K****** |
| 17.07.2026 | UKHMT | Person | G****** K****** |
| 17.07.2026 | UKHMT | Person | I**** N**** |
| 17.07.2026 | UKHMT | Person | S******** |
| 17.07.2026 | UKHMT | Organisation | T********* |
| 17.07.2026 | UKHMT | Organisation | A** |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Organisation | T********* |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Organisation | A******* F***** C**** |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Person | G****** K****** |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Person | J*** I**** N***** |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Person | C****** S******* |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Person | M******* L***** |
| 16.07.2026 | UNSCSL - DRC | Person | S******** U********* |
Verordnungen der letzten 12 Monate
| Programm | Rechtsakt | Geändert | Veröffentlicht |
|---|---|---|---|
KON | (EU) 2026/2191 | Anhang I | 29.09.2026 |
KON | (EU) 2026/1880 | Anhang I | 28.07.2026 |
KON | BANZ 20260722 | — | 22.07.2026 |
KON | (EU) 2025/2508 | Anhang I | 10.12.2025 |
Sanktionsdynamik: neue Listungen und Verordnungen
In den letzten 24 Monaten kamen 81 Einträge mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo neu auf die Listen, davon 56 in den letzten 12 Monaten. Zu Programmen, die sich ausdrücklich gegen die Demokratische Republik Kongo richten, gab es in den letzten 12 Monaten 4 Verordnungen bzw. Verordnungsänderungen.
Embargo: Was für die Demokratische Republik Kongo gilt
Die BAFA-Übersicht der länderbezogenen Embargos (Stand 15.06.2026) führt für die Demokratische Republik Kongo ein Waffenembargo. Es umfasst: Waffenembargo, Dual-Use-Embargoland, Dienstleistungsbeschränkungen, Finanzsanktionen, Erfüllungsverbot, Sonstiges. Im eLI zählt es mit 15 Punkten zur Komponente „Sanktionsprogramme & Embargo“ (Waffenembargo 15, Wirtschaftsembargo 15 Punkte).
| Maßnahme | Verordnung (EG) Nr. 1183/2005zuletzt geändert: Durchführungsverordnung (EU) 2025/2508 |
|---|---|
| Waffenembargo | gilt |
| Waffenembargoland nach der Dual-Use-Verordnung | gilt |
| Güter der internen Repression | gilt nicht |
| Ausfuhr- und Lieferbeschränkungen | gilt nicht |
| Einfuhr- und Beförderungsbeschränkungen | gilt nicht |
| Beschränkungen für Dienstleistungen, Vermittlung, technische Hilfe und Finanzhilfen | gilt |
| Finanzsanktionen (Einfriergebote, Bereitstellungsverbote) | gilt |
| Erfüllungsverbot | gilt |
| Sonstiges | gilt |
Fundstellen: Verordnung (EG) Nr. 1183/2005
- Waffenembargo
- §§ 74ff. AWV in Bezug auf Güter des Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste
- Beschränkungen für Dienstleistungen, Vermittlung, technische Hilfe und Finanzhilfen
- Dienstleistungen i. Z. m. Rüstungsgütern Art. 1a
- Finanzsanktionen (Einfriergebote, Bereitstellungsverbote)
- Art. 2 i.V.m. Anhang I und Ia
- Erfüllungsverbot
- Art. 7a
- Sonstiges
- Zusammenarbeit mit Behörden
- Art. 6
Quelle: BAFA, Übersicht über die länderbezogenen Embargos, Stand 15.06.2026. Die Übersicht ist nach Angabe des BAFA unverbindlich und bildet weder Umgehungsverbote noch Ausnahmen oder Altverträge ab; maßgeblich sind die im Amtsblatt der EU veröffentlichten Rechtsakte. „Waffenembargoland nach der Dual-Use-Verordnung“: Genehmigungspflicht für nicht gelistete Dual-Use-Güter bei militärischer Endverwendung (Art. 4 Abs. 1 b) Verordnung (EU) 2021/821). Alle Länder mit Embargo: Übersicht der Embargoländer.
Vor Lieferungen, Einkäufen und Dienstleistungen mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo prüfen Sie Güter, Genehmigungspflichten und Empfänger – die Sanktionslistenprüfung der Geschäftspartner ersetzt diese güterbezogene Prüfung nicht.
Mittelbares Bereitstellungsverbot: die 50-%-Regel
Das Bereitstellungsverbot der EU-Sanktionsverordnungen schützt nicht nur vor Geschäften mit gelisteten Personen und Organisationen selbst. Gelder und wirtschaftliche Ressourcen dürfen ihnen auch nicht mittelbar zufließen – etwa über ein Unternehmen, das ihnen gehört oder das sie kontrollieren. Die EU stellt dabei auf ein Eigentum von mehr als 50 % ab, mehrere gelistete Anteilseigner werden zusammengerechnet; bei Kontrolle entscheidet der Einzelfall. In den USA gilt nach der OFAC 50 Percent Rule jedes Unternehmen als blockiert, das zu 50 % oder mehr von gelisteten Personen gehalten wird.
Mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo stehen derzeit 180 Organisationen auf den Sanktionslisten. Ihre Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sind häufig selbst nicht gelistet – eine reine Namensprüfung gegen die Sanktionslisten erkennt sie deshalb nicht. Bei einem Länderrisiko der Klasse „sehr hoch“ lohnt sich der Blick auf die Eigentümerstruktur von Geschäftspartnern besonders.
Eigentums- und Kontrollbeziehungen zu sanktionierten Personen bildet die Watchlist Sanctions Control & Ownership (SCO) von Dow Jones ab, die easycompliance im Tarif easy Watchlist automatisiert prüft. Ob Sie SCO wirklich brauchen, hängt von Ihrem Geschäft ab – die Einordnung der Rechtslage und der Risiko-Check helfen bei der Entscheidung.
SCO-Watchlist anfragen Mehr zur 50-%-Regel
FATF, EU-Hochrisikoliste und Korruptionsindex
FATF-Einstufung: Graue Liste
Die FATF führt die Demokratische Republik Kongo auf ihrer Grauen Liste („Jurisdictions under Increased Monitoring“): Strategische Mängel bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung werden unter verstärkter Beobachtung abgearbeitet. Die Financial Action Task Force (FATF) aktualisiert ihre Listen nach den Plenarsitzungen im Februar, Juni und Oktober. Zuletzt gegen die Listen auf fatf-gafi.org geprüft: 27.10.2026.
EU-Hochrisiko-Drittland: ja
Die EU führt die Demokratische Republik Kongo auf der Liste der Drittländer mit hohem Geldwäscherisiko (Delegierte Verordnung (EU) 2016/1675). Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz müssen bei Bezug zur Demokratischen Republik Kongo verstärkte Sorgfaltspflichten nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 GwG erfüllen.
Korruptionswahrnehmung (CPI 2025): 20 von 100
Im Corruption Perceptions Index 2025 von Transparency International erreicht die Demokratische Republik Kongo 20 von 100 Punkten (0 = sehr korrupt wahrgenommen, 100 = sehr integer). Der CPI ist eine Zusatzinfo und nicht im eLI-Score enthalten, weil er Wahrnehmung misst und keine Prüfpflicht auslöst.
PEP-Daten mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo
Unsere PEP-Datenbank enthält 3.381 Datensätze politisch exponierter Personen mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo, einschließlich Familienangehöriger und nahestehender Personen. In den letzten 90 Tagen kamen 669 Datensätze neu hinzu oder erhielten geänderte Namensangaben.
Was Unternehmen bei Bezug zur Demokratischen Republik Kongo tun sollten
- Geschäftspartner prüfen. Kunden, Lieferanten und Mitarbeitende mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo täglich gegen die EU-Sanktionslisten prüfen – Pflicht nach VO (EG) Nr. 2580/2001 und Nr. 881/2002.
Sanktionslistenprüfung · Tarife vergleichen - 50-%-Regel beachten. Auch nicht gelistete Unternehmen im Eigentum oder unter Kontrolle gelisteter Personen fallen unter das Bereitstellungsverbot. Eigentümerstrukturen deckt die Watchlist SCO ab.
Mittelbare Sanktionslistenprüfung · SCO-Angebot anfordern - Güter und Endverwendung klären. Das Waffenembargo betrifft bestimmte Güter, Dienstleistungen und Zahlungen. Vor Lieferungen Güterlisten, Genehmigungspflichten und das Bereitstellungsverbot prüfen.
Das Bereitstellungsverbot - US-Listen einbeziehen. 145 der Einträge stammen aus US-Listen. Bei US-Bezug (Waren, Dollar-Zahlungen, US-Gesellschaften) die OFAC- und BIS-Listen mitprüfen.
Welche Listen sind Pflicht? · easy plus anfragen - Verstärkte Sorgfaltspflichten. Für GwG-Verpflichtete gelten bei Bezug zur Demokratischen Republik Kongo verstärkte Sorgfaltspflichten (§ 15 GwG). Dazu gehört die Prüfung auf politisch exponierte Personen.
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So setzt sich der eLI-Score zusammen
Der Score von 70 Punkten ist das gewichtete Mittel aus fünf Komponenten. Die vollständige Methodik steht auf der Übersichtsseite des eLI.
Häufige Fragen zu Sanktionen mit Bezug zur Demokratischen Republik Kongo
Länder mit ähnlichem Risikoprofil
Venezuela 71 Syrien 79 Jemen 59 Libanon 57 Südsudan 51
Quellen
- Konsolidierte EU-Sanktionsliste (CFSP) – EU-Listeneinträge
- OFAC Sanctions Programs and Country Information – US-Programme
- HADDEX-Sanktionslisten von Reguvis – Gesamtliste und Verordnungs-Historie
- FATF Schwarze und Graue Liste – FATF-Einstufung
- Delegierte Verordnung (EU) 2016/1675 – EU-Hochrisiko-Drittländer
- BAFA – Übersicht über die länderbezogenen Embargos – Embargo-Matrix (Stand 15.06.2026)
- Transparency International, CPI 2025 (CC BY 4.0) – Zusatzinfo, nicht im eLI-Score enthalten
Hinweis: Der eLI ist ein statistischer Orientierungswert auf Länderebene. Er ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine Einzelfallprüfung von Geschäftspartnern. Alle Angaben ohne Gewähr.